Entgiftung und Ausleitung

Unsere Leber filtert täglich 1.500 Liter Blut und entgiftet es von Schadstoffen, die über Schweiß, Urin und Stuhl wieder ausgeschieden werden. Nicht alle Toxine allerdings finden ihren Weg nach draußen. Manche lagern sich auch in unserem Bindegewebe oder  Fettzellen ab – sie bleiben uns so lange Zeit erhalten und geben ihre schädliche Wirkung über einen größeren Zeitraum preis.

Alkohol, Nikotin und Schwermetalle – wir wissen schon, was uns nicht sonderlich gut tut.

Hauptsächlich sind es allerdings auch Dinge des täglichen Gebrauchs, welche bei näherem Hinschauen ebenfalls Schadstoffe mit unserem Körper in Verbindung bringen.

Hier eine kleine Auswahl davon:

Pestizide, Pflanzenschutzmittel, Insektizide

Süßstoffe, Dioxin, Schwermetalle, Xanthan, Carragen, Aspartam und die ganze E-Palette

Mastmittel, Dioxine und Antibiotika

Geschmacksverstärker, Sojalecithin

Weichmacher in Plastikflaschen

Kosmetikprodukte

Spül- und Reinigungsmittel

ungewaschene Kleidung direkt aus dem Geschäft

Abgase, Diesel, Benzin

Elektrosmog

...und so weiter und so fort.

Was ist mit BIO?

Mit Bioartikeln is(s)t man safe? - Fehlanzeige. Auch hier kann die ganze Bandbreite an Zusatzstoffen vertreten sein.

Auf manches lässt sich verzichten, aber größtenteils kommt man einfach nicht drum herum.

Alles in allem wird uns dies nicht gleich um die Ecke bringen, denn unser Körper hält tatsächlich so einiges aus.

Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan und beseitigt in ununterbrochener Fleißarbeit die in unseren Körper eingedrungenen schädlichen Substanzen – und dies selbständig im Hintergrund, ohne unser aktives Zutun.

Während wir es uns also mit der Packung Chips und einem Feierabendbierchen oder -weinchen auf der Couch gemütlich machen, leistet unsere Leber stillschweigend eine Schwerstarbeit an komplizierten Recyclingsvorgängen.

Aber warum dann zusätzlich regelmäßiges Entgiften?

Regelt das nicht alles unser Körper von selbst?

Wann die körpereigene Reinigung nicht mehr komplett von alleine durchgeführt werden kann, hängt von mehreren Faktoren ab.

Entweder die Leber kann aufgrund anderer Erkrankungen, wie beispielsweise in Form einer Fettleber oder Leberzirrhose ihre eigentlichen Aufgaben nicht mehr oder nur noch teilweise wahrnehmen,

oder die häufigere Variante:

Die zugeführte Menge an Schadstoffen übersteigt ihre Leistungskapazität. 

Sei es die üppige Mahlzeit, das Glas Wein, ein Sektchen oder ein paar Zigaretten  - die Einnahme von Medikamenten (auch Kopfschmerztabletten, Schlaftabletten, Pille) oder übermäßiger Zuckerkonsum -  und dann noch der ganze andere tägliche Kleinkram on Top (siehe oben) - alles läuft in unserer Leber zusammen – ausnahmslos und ununterbrochen.

Muten wir unserer Leber auf Dauer zu viel zu, können auch andere ihrer wichtigen Aufgaben in Mitleidenschaft gezogen werden. 

Anzeichen einer Toxinbelastung

Das äußere Erscheinungsbild wird fahl, die Nägel brüchig, die Haare spröde und unreine Haut kann entstehen. 

Es können sich Ausschläge in Verbindung mit Juckreiz bilden. 

Nicht selten stellen sich chronische Müdigkeit und Kopfschmerzen ein.

Verdauungsprobleme und auch Mundgeruch können lästig sein.

Abnehmversuche misslingen oder sind nur sehr schwer umsetzbar. 

Treffen bereits Anzeichen zu, ist es an der Zeit, den Organismus zu entlasten.

Entgiftungsmaßnahmen lassen sich aber auch jederzeit unbedenklich auch vorsorglich durchführen.